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Equiner Hufkrebs oder Strahlkrebs

Ergänzung ...
Liebe Pferdebesitzer, wir können (leider) keine Medikamente per Post verschicken. Täglich erhalten wir viele Mails von hilfesuchenden Pferdebesitzern.  Entsprechende Hufkrebstinkturen können sie nur persönlich mitnehmen (nach einem Aufklärungsgespräch). Sie müssen aber mit ihrem Pferd bei uns vorstellig werden. Wenn sie keinen Termin bei uns vereinbaren möchten oder können, so können wir ihnen nicht helfen. 
Terminanfragen stets  per Mail unter: equiwent@yahoo.de oder 
[

Stützpunkt :

Hufbeschlagschmiede / orthopädische Versorgung in Harsewinkel
bei Warendorf:
Heerdamm 32, 33428 Harsewinkel (zwischen Warendorf - Gütersloh)
Büro: 0049(0)2583 9199 233 Mo - Fr. von 10.30 - 16.00 Uhr
E-Mail: equiwent@yahoo.de


Die häufigste Fragen :
Was kostet eine Hufkrebsbehandlung?
Was ist eine Preisgarantie?
Was ist die Erfolgsgarantie?

Antwort 1: Der günstige Weg mit viel Eigenleistungen!
Sie besuchen uns mit ihrem Schützling und wir zeigen Ihnen einen kostengünstigen Weg mit Eigenleistung. Ein Spezialbeschlag (incl Hufkrebswundreinigung, Behandlung  und Druckbeschlag), entsprechende Medikamente so wie eine intensive Beratung kosten nur 850 Euro incl der Hufkrebsmedikamente  für ca 5 -6 Wochen. Nach ca 3,5 Stunden nehmen sie ihr Pferd wieder mit nach Hause. Ca 80% unserer "Hufkrebskunden" wählen diesen Weg, sehr erfolgreich!
Aber man muss hart und diszipliniert mitarbeiten.  

Antwort 2: Der leichtere Weg im Rundumpaket!

Auf Grund unserer Erfolge kommen die Pferdebesitzer mittlerweile aus allen Himmelsrichtungen und von allen Kontinenten. Bitte vereibaren Sie einen Termin per Mail.

Thema Hufkrebs und das liebe Geld. Oft wird gefragt was eigentliche Hufkrebsoperation kostet.Gemeint damit ist allerdings selten die Operation sondern die Gesamtkosten welche entstehen.

Die Antwort ist dann etwas länger. Denn die eigentliche Operation ist nur gering Aufwändig.

Die Kosten entstehen nach der OP. Die Wundversorgung in den ersten 20 Tagen ist entscheidend und sollte von sehr erfahrenen und qualifizierten Leuten getätigt werden. Ein Pferd darf dann , nach der OP, für ca 5 - 8 Wochen bei uns bleiben. Es wird gesund und einsatzbereit an den Besitzer zurück gegeben. Wir leisten alles, von der Wundversorgung bis zum Bewegungstraining.

Natürlich kann ich aus unserem Erfahrungsschatz sagen , dass die Gesamtkosten bei rund 4.500 bis zu max 7.800 Euro liegen werden. Dieser Preis ist dann ein Festpreis , in Vollpension und Volltherapie in unserem Hause.
Aber viel besser und schöner ist doch folgende Aussage:
Einen exakten Preis erfahren Sie IM VORAUS bei unserem Ersttermin. Der vereinbarte Preis ist ein garantierter Preis , ohne wenn und aber. Bei Misserfolg wird die Behandlung kurzfristig abgebrochen und Sie bezahlen keinen Cent. 
Sprich, Sie bezahlen nur bei der Genesung ihres Pferdes, also nach der erfolgreichen Hufkrebsbehandlung.
Vermutlich gibt es kein ehrlicheres und faireres Angebot bezüglich einer umfassenden Hufkrebstherapie in Deutschland. Zudem genießt der Patient eine 7/24 Betreuung.
Der tägliche Weidegang und der Auslauf in unseren Paddocks ist selbstverständlich.



Erster Schritt:
durchatmen

2.
Sie besuchen uns mit ihrem Pferd in Harsewinkel.
Sie erscheinen pünktlich und haben  Ihr Pferd nicht vergessen.
Sie haben auch Ihren Equidenpass dabei.

Alles weitere klären Sie mit Herrn Raabe telefonisch. 

Kosten einer Hufkrebsbehandlung- stationär bei uns  (mit Erfolgsgarantie *)

Der operative Eingriff, temporäre orthopädische Maßnahmen, die tierärztlichen Leistungen, Blutscreening , Vollpension (incl aller Zusatzfutter zB Zink usw) und 24h Betreuung  sind als Pauschale mit eingerechnet. Alle tierärztlichen Leistungen sind mit einberechnet.
Dieses Gesamtpaket kostet von  4500.00 Euro bis zu 7800 Euro, je nach Schweregrad.

Jeder weitere Huf kostet 1500 Euro zusätzlich, alles Inclusive.
In viele Fällen können wir auf eine OP verzichten und nur Mittels thermochemischer Verödung zum Erfolg gelangen. Grundsätzlich verzichten wir auf eine Vollnarkose und arbeiten unter einer leichten Sedierung und einer örtlichen Betäubung des Hufes. Anschließend wird das erkrankte Gewebe thermochemisch – oder chemisch verödet. Die Nachsorge ist der aufwändige Teil einer Therapie. Hier scheitern die meisten Therapien weil dieser Teil an die Besitzer übergeben wird, oft ohne Anleitung oder eine Überwachung. 
Täglich kümmert sich unser spezialisiertes Team um ihren Schützling. Die fachgerechte Wundversorgung ist der Schlüssel zum Erfolg, hier werden die häufigsten Fehler gemacht. 

Sollte uns eine zugesagte Heilung des Hufkrebses nicht gelingen so bezahlen Sie keinen Cent. Fairer kann man nicht sein.
Alle Preise sind incl.Medikamente und Verbandsmaterial.


Leider wird die Diagnose „Hufkrebs“ zu häufig und unbegründet ausgesprochen. Oftmals liegt tatsächlich nur ein Entzündung des Strahlpolster vor. In Begleitung einer extremen Huffäule kann die Zersetzung der Weichhorngewebeschichten des Hufstrahls oft mit Hufkrebs verwechselt werden. 
Auch bei erheblichen Strahlfäuleprozessen können wir erfolgreich helfen, allerdings haben wir keinen Einfluss mehr wenn das Pferd wieder zu Hause angekommen ist.
Zwei entscheidende Unterschiede:
Hufkrebs hat nichts mit Strahlfäule zu tun! Hufkrebs ist ein Wachstumsprozess! Fremdes Gewebe wächst in großer Geschwindigkeit hinzu.

Strahlfäule ist ein Zerfallsprozess! Vorhandenes Gewebe wird zersetzt und schwindet somit.

Beides sind stinkige und faulige Prozesse,optisch Ähnlich, jedoch unterschiedlicher Natur!

Hier muss die Betäubung gut sitzen, damit das Pferd bei der OP keinen Schmerzen hat.
Hier muss die Betäubung gut sitzen, damit das
Pferd bei der OP keine Schmerzen hat.
Durch falsche Fütterung, Stoffwechsel-störungen und Veränderungen an der Huflederhaut kann es zu krebsartigen Wachstumsstörungen kommen. Meistens wachsen blumenkohlartige, spongiforme Geschwüre aus dem Strahlkörper. Seltener sind die Eckstrebenwände zuerst betroffen. Nach entsprechender Population der befallenen Zellen können die Eckstrebenwände, Sohlenkörper und auch die Hufballen befallen sein.


Die Keimschichten (stratum germinativum) produzieren übermäßig viel stinkendes, käsiges Horn, welches sich übermäßig nekrotisch entzündet, da Bakterien ungehindert in das spongiforme Gewebe eindringen können. Die Hornbildungsstörungen nennt man "Parakeratose". Und eine Parakeratose als solche kann an jedem hautbedecktem Körperteil des Pferdes auftreten.

Auch bei diesem Bild handelte es sich nicht um Hufkrebs.
Auch bei diesem Bild handelte es sich nicht um Hufkrebs.
Noch vor einigen Jahren wurde behauptet, dass Hufkrebs durch Strahlfäule, und somit durch Bakterien, welche Entzündungen auf der Huflederhaut verursachen, entsteht. Ärzte ermahnten die Pferdebesitzer zu mehr Hygiene in der Box und am Pferd. Viele der Hufkrebspferde hatten aber niemals Strahlfäule! 



Häufig bei Trabern oder Vollblütern, Stimmt So Nicht!!
Hufkrebs trifft oft bei Trabern oder Vollblütern auf, Nein, das ist falsch.  In den letzten vierzehn Jahren habe ich zahlreiche Pferde mit Hufkrebs erfolgreich operiert, viele Tiere waren Traber, Quarter, Warmblüter, Tinker, Trakkis oder Blüter 
In der gängigen Literatur zu diesen Thema werden Sie allerdings darauf hingewiesen, dass Kaltblüter sowie Pferde mit einer weiten Hufform am häufigsten betroffen sind, auch FALSCH!! 

Die befalllenenen Stellen müssen radikal entfernt werden.
Die befalllenenen Stellen müssen radikal entfernt werden.
Mir persönlich sind bei meiner Tätigkeit nur wenige Kaltblüter unter das  Messer gekommen, und die weite Hufform ist mir auch nicht so oft begegnet.

Am häufigsten erzählten mir die Kunden, dass der Patient zuvor einen Aufenthalt in einer Klinik oder zumindest eine erwähnenswerte medikamentöse Behandlung in den letzten Monaten bis zum optischen Erscheinungsbild der Modifikation hatte. Das soll heißen, das

auch große Dosen an Medikationen deutlich das Stoffwechselsystem der Pferde irritieren kann. Ähnliche Fälle sind viele Pferdebesitzern nach starken Kortisonbehandlungen mit anschließender Hufrehe bekannt.

In einem Experiment hat man Pferde künstlich unter Zinkmangelzustände gesetzt. Nach einigen Tagen breitete sich die Parakeratose aus! Aus künstlichen Übersättigungszuständen mit Vitamin A modifizierten sich Keratome am Strahlkörper des Pferdes, es kam zu Dysplasie der Epidermis. Hufoperation durch Markus Raabe.
Hier wurde eine Nekrose aus dem Dorsum entfernt.


Ebenso wie ich Hufkrebs künstlich "einschalten" kann, so kann ich ihn auch wieder deaktivieren. 
Stoffwechselstörungen begünstigen Hufkrebs
Es lässt sich also beweisen, dass Stoffwechselstörungen oder toxische Beeinträchtigungen Hufkrebs hervorrufen können. Bei Gewebeuntersuchungen  wurden Vertreter der taxonomischen Familie (Bakteroidaceae) nachgewiesen.

(Daraus folgend) begünstigende Faktoren:
• Zinkmangel, Selenmangel
• Vitamin A Übersättigung
• Stoffwechselschwäche
• Fehlfütterung (meistens überfütterte Pferde)

Desweiteren hat man in diesem Experiment das Bakterium "Fusobacterium necrophorum" isoliert, doch konnte man bisher noch nicht herausfinden, ob dieser Keim als Konterminat oder als Krankheitserreger gewirkt hat.
In Einzelfällen waren Dermatiden zu betrachten und auch eine Beteiligung von "Fusobacterium necrophorum" an Mesenterialabzessen (zusammen mit Actinomyces pyogenes und Streptococcus equi) wurde bewiesen!

Somit konnte bewiesen werden, dass Hufkrebs in Verbindung mit vielen Bakterien gesichtet wurde, aber diese Bakterien waren nicht für die Erkrankung verantwortlich, sondern kamen nach Ausbruch der Krankheit hinzu. Erfahrung ist hierbei sehr wichtig.
Erfahrung ist hierbei sehr wichtig.


Wird der Hufkrebs entdeckt, so ist die weitere Vorgehensweise von entscheidender Bedeutung für die Heilungschancen.

• Das Pferd wird unverzüglich auf eine ausgewogene Diät gesetzt (für die nächsten Monate keine Möhren, Leckerchen, Müsli oder Kraftfutter und keine Silage!)
• Eine Blutbildanalyse und Tetanusimpfung (ggfs.) erfolgt durch uns.
• Termin zwecks Anamese mit uns abstimmen.
• Operation aller befallenen Hufe unter einer Sedierung im "Stehen".
• Sind die Hufballen mitbefallen, so müssen die befallenen Stellen chirurgisch entfernt und chemisch verödet werden.
• Spezialhufeisen mit sehr starkem Druckverband. (Hufbeschlag nur temporär, wird nach 14 Tagen entfernt)
• Ich persönlich modelliere gerne Hufschuhe aus Kohlefaserkunststoff,  einfacher bei der späteren Wundversorgung.
• Als Wundversorgung ist ein 2* täglicher Verbandwechsel vorgesehen. Nach ca. 10 Tagen kann bei guter Heilung der Verbandwechsel auf 1* täglich reduziert werden. Wechselweise wird zur Wundgenesung Lotagenlösung, Jodalkohol und Merbrominlösung zu 2% empfohlen. Begleitend können (je nach befinden) in den nächsten 8 Tagen  nach der OP schmerzstillende Medikamente verabreicht werden.


Die Therapie ( OP bei uns stets ohne Vollnarkose)

Oft wird der Hufkrebs erst nach deutlicher Ausbreitung festgestellt. Dann kommt nur noch eine Radikaloperation in Betracht. Die betroffenen Stellen am/unter dem Huf müssen radikal operativ entfernt werden. Häufig müssen die Hufballen und Eckstrebenwände mit behandelt werden werden.

Deutlich können wir hier die Verhornungsstörung sehen. Hier handelt es sich um eine Parakeratose.
Deutlich können wir hier die Verhornungs-
störung sehen. Hier handelt es sich um eine Parakeratose.
Als gute Wundversorgung und auch später zu Heilungsbeschleunigung hat sich Merbromin- und Lotagenlösung bestens bewährt. Das klassische Deckelhufeisen, so wie auch Gipsverbände, sind nach der OP gut geeignet, um einen starken Druckverband zu gewährleisten.

Der Druckverband ist zur Heilung äußerst wichtig, weil sich unter dem Druck keine neuen „Krebszellen“ bilden können. Oft sind die Pferde schon wenige Tage nach

der Operation schmerz -und lahmfrei. Bei einigen Patienten war der operierte Herd schon nach ca. 4 Wochen so generiert, dass das Pferd bereits wieder im Sport eingesetzt wurde.
Dies war nur durch hoch effiziente Druckberbände möglich, ohne ausreichend Kompression kein Erfolg!


Auch ohne OP zum Erfolg ( aber auch hierbei müssen sie einmal bei uns vorstellig werden)

Wird der Hufkrebs frühzeitig erkannt, so hat sich auch schon eine Mixtur aus Kupfer-Sulfat-Pentahydrat,Mebromin-Aluminiumacetat-Tartrat-Lösung bewährt. Täglich aufgetragen, konnte so manch eine Operation auch schon umgangen werden. Mittlerweile halten wir ein fertiges Präparat für erkrankte Pferde bereit, welches täglich aufgetragen werden muss. Oftmals wird ein operativer Eingriff somit hinfällig, und eine sichtbare Besserung tritt schon nach 4-5 Tagen ein. Wenn der Patient in Vollnarkose ist, ist es für mich am einfachsten zu arbeiten. Aber natürlich mit einem gewissen Risiko für das Pferd.
Wenn der Patient in Vollnarkose ist, ist es für mich am einfachsten zu arbeiten. Aber natürlich mit einem gewissen Risiko für das Pferd. Daher verzichten wir stets auf eine Vollnarkose- wenn es eben möglich ist!!


Abschließend möchte ich die Pferdebesitzer ermahnen nicht die „Schuldzuweisung“ für eine solche Krankheit auf den Stallbetreiber zu projezieren. Hufkrebs kommt weder vom Reitplatz noch aus der Box. Das Krankheitsbild ist sehr komplex und beinhaltet immer eine Stoffwechselstörung und weitere Faktoren. Unsere fertige Tinktur kann nur nach einer Sichtung (Feststellung der Bedürftigkeit) ihres Pferdes überreicht werden.
E-Mailanfragen (zwecks postalischer Versendung) sind zwecklos.


Herzlichst, ihr Markus Raabe     MAIL: equiwent@yahoo.de 

Markus Raabe hält oft Vorträge zum Thema Huferkrankungen.
Markus Raabe hält oft Vorträge zum Thema Huferkrankungen.


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