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Equiner Hufkrebs oder Strahlkrebs

Ergänzung ...
Liebe Pferdebesitzer, wir können (leider) keine Medikamente per Post verschicken. Täglich erhalten wir viele Mails von hilfesuchenden Pferdebesitzern.  Entsprechende Hufkrebstinkturen können sie nur persönlich mitnehmen (nach einem Aufklärungsgespräch). Sie müssen aber mit ihrem Pferd bei uns vorstellig werden. Wenn sie keinen Termin bei uns vereinbaren möchten oder können, so können wir ihnen nicht helfen. 
Terminanfragen stets  per Mail unter: equiwent@yahoo.de 
[

Stützpunkt :

Hufbeschlagschmiede / orthopädische Versorgung in Harsewinkel
bei Warendorf:
Heerdamm 32, 33428 Harsewinkel (zwischen Warendorf - Gütersloh)
Büro: 0049(0)2583 9199 233 Mo - Fr. von 10.30 - 16.00 Uhr
E-Mail: equiwent@yahoo.de

Hufkrebs 2022 und Kosten – Preise incl MwSt.

Wir sind ein Fachbetrieb für Huferkrankungen.

Doch eigentlich geht es bei Markus Raabe fast nur um Hufkrebs.

Hufkrebs, bzw Strahlkrebs ist ein großes Thema.

Doch Parakeratose (Hufkrebs) ist gut heilbar.
Hufkrebs hat nichts mit dem klassischen Krebs zu tun.
Es gibt weder Metastasen noch Melanome oder sonstiges.
Daher ist die Bezeichnung „Hufkrebs“ eigentlich falsch bzw irreführend.


Das Internet ist voll mit Ratschlägen. Leider auch vielen dummen Ratschlägen.

Seit nun 20 Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema. Ich betreibe einen Fachbetrieb für Huferkrankungen. Tierärzte und Hufschmiede arbeiten gemeinsam, Hand in Hand.
Oftmals haben unsere Patienten bereits ein jahrelange Tortur hinter sich. Vom Geistheiler bis zum Hufschamanen haben wir schon alles erlebt. Von „speziellen“ Zusatzfutter bis zum Wunderbalsam ist uns alles bekannt. Selbst ernannte Heiler verlängern den Leidensweg oft nur , ohne Besserung.
Bei uns gibt es wissenschaftliche und medizinisch fundierte Fakten.
Wer das nicht mag ist woanders besser aufgehoben.
Eine Referenzliste, welche den Erdball umspannt, spricht hier eine eigene Sprache.

 

Über 700 Pferde (Hufkrebspatienten) wurden bisher durch Markus Raabe behandelt. Die Kunden und Kundinnen kommen von alle Kontinenten zu uns.

 

HUFKREBS – STRAHLKREBS – SOHLENKREBS – ECKSTREBENKREBS
Drei Wege zum Erfolg gegen Hufkrebs...

 

1.

Hufkrebs geringgradig..
Kunde bringt sich voll mit ein..

Sie besuchen uns mit Ihrem Pferd. Der Hufkrebs ist nicht so schlimm wie zunächst angenommen.

Sie erhalten bei uns Rat und Tat. Sie erhalten geeignete Mittel und einen Weg zur Genesung.
Sie verbringen ca 2- 3 Stunden bei uns.
Sie fahren mit Ihrem Pferd wieder nach Hause. Anschließend sind Sie mit Markus Raabe , per Smartphone, in Verbindung. Sie befolgen die Anweisungen und bringen Ihre Eigenleistung mit ein.

Vermutlich werden die nächsten 8 – 10 Wochen täglich harte Arbeit für Sie.
Der Preis hierfür ( incl Hufbearbeitung und Mittel zur Anwendung) beträgt Pauschal 800.00 Euro.

2.

Hufkrebs hochgradig..
Kunde bringt sich voll mit ein..

Der Hufkrebs ist ausgeprägt und tief manifestiert.
Das Pferd wird stationär bei uns aufgenommen. Tierarzt und Hufschmied operieren das Pferd und versorgen es noch ca 7 – 9 Tage nach der OP. (stets ohne Vollnarkose, nur Standnarkose) 
Anschließend wird das Pferd an den Besitzer zurück übergeben. Dieser vollzieht die wichtige Nachsorge selber.
Selbstverständlich unter unserer Anleitung.
Jedoch versagen so einige Kunden hierbei da sie sich überschätzen.
Diese Lösung ist also nur für Personen geeignet welche täglich ein bis zwei Stunden Zeit, viel Sachkenntnis und Kraft aufbringen können.

Der Preis hierfür liegt bei 2400.00 Euro

 

3. Sicherlich der beste und einfachste Weg

OP und Erstversorgung erfolgen bei Equiwent ( Siehe Punkt 2) .
Anschließend wird das Pferd an einem Therapiestall übergeben. Unter tierärztlicher Betreuung
und spezialisiertem Personal wird das Pferd bis zur vollständigen Heilung therapiert. Wir selbst sind mit der Leistung unseres Kooperationsbetriebs gut vertraut.
Die Genesungs- und Heilungschancen sind hier am größten.
Es wird nach ca 7 – 9 Wochen ein einsatzbereites Pferd zurück übergeben.
Neben der täglich Bewegung und artgerechter Haltung gibt es auch ein Trainingsprogramm.
Die Kosten resultieren aus Punkt 2 und den externen Therapiebetrieb. Für die Nachsorgearbeit ist mit ca 120.00 Euro pro Tag zu rechnen .


Wenn Sie einen Termin bei Markus Raabe und seinem Team wünschen, so senden Sie bitte eine Mail. Erklären Sie kurz ihr Problem, senden Sie bitte aktuelle Fotos mit.
Vergessen Sie bitte nicht ihre Rufnummer.
Kontakt Markus Raabe: equiwent@yahoo.de




Leider wird die Diagnose „Hufkrebs“ zu häufig und unbegründet ausgesprochen. Oftmals liegt tatsächlich nur ein Entzündung des Strahlpolster vor. In Begleitung einer extremen Huffäule kann die Zersetzung der Weichhorngewebeschichten des Hufstrahls oft mit Hufkrebs verwechselt werden. 
Auch bei erheblichen Strahlfäuleprozessen können wir erfolgreich helfen, allerdings haben wir keinen Einfluss mehr wenn das Pferd wieder zu Hause angekommen ist.
Zwei entscheidende Unterschiede:
Hufkrebs hat nichts mit Strahlfäule zu tun! Hufkrebs ist ein Wachstumsprozess! Fremdes Gewebe wächst in großer Geschwindigkeit hinzu.

Strahlfäule ist ein Zerfallsprozess! Vorhandenes Gewebe wird zersetzt und schwindet somit.

Beides sind stinkige und faulige Prozesse,optisch Ähnlich, jedoch unterschiedlicher Natur!

Hier muss die Betäubung gut sitzen, damit das Pferd bei der OP keinen Schmerzen hat.
Hier muss die Betäubung gut sitzen, damit das
Pferd bei der OP keine Schmerzen hat.
Durch falsche Fütterung, Stoffwechsel-störungen und Veränderungen an der Huflederhaut kann es zu krebsartigen Wachstumsstörungen kommen. Meistens wachsen blumenkohlartige, spongiforme Geschwüre aus dem Strahlkörper. Seltener sind die Eckstrebenwände zuerst betroffen. Nach entsprechender Population der befallenen Zellen können die Eckstrebenwände, Sohlenkörper und auch die Hufballen befallen sein.


Die Keimschichten (stratum germinativum) produzieren übermäßig viel stinkendes, käsiges Horn, welches sich übermäßig nekrotisch entzündet, da Bakterien ungehindert in das spongiforme Gewebe eindringen können. Die Hornbildungsstörungen nennt man "Parakeratose". Und eine Parakeratose als solche kann an jedem hautbedecktem Körperteil des Pferdes auftreten.

Auch bei diesem Bild handelte es sich nicht um Hufkrebs.
Auch bei diesem Bild handelte es sich nicht um Hufkrebs.
Noch vor einigen Jahren wurde behauptet, dass Hufkrebs durch Strahlfäule, und somit durch Bakterien, welche Entzündungen auf der Huflederhaut verursachen, entsteht. Ärzte ermahnten die Pferdebesitzer zu mehr Hygiene in der Box und am Pferd. Viele der Hufkrebspferde hatten aber niemals Strahlfäule! 



Häufig bei Trabern oder Vollblütern, Stimmt So Nicht!!
Hufkrebs trifft oft bei Trabern oder Vollblütern auf, Nein, das ist falsch.  In den letzten vierzehn Jahren habe ich zahlreiche Pferde mit Hufkrebs erfolgreich operiert, viele Tiere waren Traber, Quarter, Warmblüter, Tinker, Trakkis oder Blüter 
In der gängigen Literatur zu diesen Thema werden Sie allerdings darauf hingewiesen, dass Kaltblüter sowie Pferde mit einer weiten Hufform am häufigsten betroffen sind, auch FALSCH!! 

Die befalllenenen Stellen müssen radikal entfernt werden.
Die befalllenenen Stellen müssen radikal entfernt werden.
Mir persönlich sind bei meiner Tätigkeit nur wenige Kaltblüter unter das  Messer gekommen, und die weite Hufform ist mir auch nicht so oft begegnet.

Am häufigsten erzählten mir die Kunden, dass der Patient zuvor einen Aufenthalt in einer Klinik oder zumindest eine erwähnenswerte medikamentöse Behandlung in den letzten Monaten bis zum optischen Erscheinungsbild der Modifikation hatte. Das soll heißen, das

auch große Dosen an Medikationen deutlich das Stoffwechselsystem der Pferde irritieren kann. Ähnliche Fälle sind viele Pferdebesitzern nach starken Kortisonbehandlungen mit anschließender Hufrehe bekannt.

In einem Experiment hat man Pferde künstlich unter Zinkmangelzustände gesetzt. Nach einigen Tagen breitete sich die Parakeratose aus! Aus künstlichen Übersättigungszuständen mit Vitamin A modifizierten sich Keratome am Strahlkörper des Pferdes, es kam zu Dysplasie der Epidermis. Hufoperation durch Markus Raabe.
Hier wurde eine Nekrose aus dem Dorsum entfernt.


Ebenso wie ich Hufkrebs künstlich "einschalten" kann, so kann ich ihn auch wieder deaktivieren. 
Stoffwechselstörungen begünstigen Hufkrebs
Es lässt sich also beweisen, dass Stoffwechselstörungen oder toxische Beeinträchtigungen Hufkrebs hervorrufen können. Bei Gewebeuntersuchungen  wurden Vertreter der taxonomischen Familie (Bakteroidaceae) nachgewiesen.

(Daraus folgend) begünstigende Faktoren:
• Zinkmangel, Selenmangel
• Vitamin A Übersättigung
• Stoffwechselschwäche
• Fehlfütterung (meistens überfütterte Pferde)

Desweiteren hat man in diesem Experiment das Bakterium "Fusobacterium necrophorum" isoliert, doch konnte man bisher noch nicht herausfinden, ob dieser Keim als Konterminat oder als Krankheitserreger gewirkt hat.
In Einzelfällen waren Dermatiden zu betrachten und auch eine Beteiligung von "Fusobacterium necrophorum" an Mesenterialabzessen (zusammen mit Actinomyces pyogenes und Streptococcus equi) wurde bewiesen!

Somit konnte bewiesen werden, dass Hufkrebs in Verbindung mit vielen Bakterien gesichtet wurde, aber diese Bakterien waren nicht für die Erkrankung verantwortlich, sondern kamen nach Ausbruch der Krankheit hinzu. Erfahrung ist hierbei sehr wichtig.
Erfahrung ist hierbei sehr wichtig.


Wird der Hufkrebs entdeckt, so ist die weitere Vorgehensweise von entscheidender Bedeutung für die Heilungschancen.

• Das Pferd wird unverzüglich auf eine ausgewogene Diät gesetzt (für die nächsten Monate keine Möhren, Leckerchen, Müsli oder Kraftfutter und keine Silage!)
• Eine Blutbildanalyse und Tetanusimpfung (ggfs.) erfolgt durch uns.
• Termin zwecks Anamese mit uns abstimmen.
• Operation aller befallenen Hufe unter einer Sedierung im "Stehen".
• Sind die Hufballen mitbefallen, so müssen die befallenen Stellen chirurgisch entfernt und chemisch verödet werden.
• Spezialhufeisen mit sehr starkem Druckverband. (Hufbeschlag nur temporär, wird nach 14 Tagen entfernt)
• Ich persönlich modelliere gerne Hufschuhe aus Kohlefaserkunststoff,  einfacher bei der späteren Wundversorgung.
• Als Wundversorgung ist ein 2* täglicher Verbandwechsel vorgesehen. Nach ca. 10 Tagen kann bei guter Heilung der Verbandwechsel auf 1* täglich reduziert werden. Wechselweise wird zur Wundgenesung Lotagenlösung, Jodalkohol und Merbrominlösung zu 2% empfohlen. Begleitend können (je nach befinden) in den nächsten 8 Tagen  nach der OP schmerzstillende Medikamente verabreicht werden.


Die Therapie ( OP bei uns stets ohne Vollnarkose)

Oft wird der Hufkrebs erst nach deutlicher Ausbreitung festgestellt. Dann kommt nur noch eine Radikaloperation in Betracht. Die betroffenen Stellen am/unter dem Huf müssen radikal operativ entfernt werden. Häufig müssen die Hufballen und Eckstrebenwände mit behandelt werden werden.

Deutlich können wir hier die Verhornungsstörung sehen. Hier handelt es sich um eine Parakeratose.
Deutlich können wir hier die Verhornungs-
störung sehen. Hier handelt es sich um eine Parakeratose.
Als gute Wundversorgung und auch später zu Heilungsbeschleunigung hat sich Merbromin- und Lotagenlösung bestens bewährt. Das klassische Deckelhufeisen, so wie auch Gipsverbände, sind nach der OP gut geeignet, um einen starken Druckverband zu gewährleisten.

Der Druckverband ist zur Heilung äußerst wichtig, weil sich unter dem Druck keine neuen „Krebszellen“ bilden können. Oft sind die Pferde schon wenige Tage nach

der Operation schmerz -und lahmfrei. Bei einigen Patienten war der operierte Herd schon nach ca. 4 Wochen so generiert, dass das Pferd bereits wieder im Sport eingesetzt wurde.
Dies war nur durch hoch effiziente Druckberbände möglich, ohne ausreichend Kompression kein Erfolg!


Auch ohne OP zum Erfolg ( aber auch hierbei müssen sie einmal bei uns vorstellig werden)

Wird der Hufkrebs frühzeitig erkannt, so hat sich auch schon eine Mixtur aus Kupfer-Sulfat-Pentahydrat,Mebromin-Aluminiumacetat-Tartrat-Lösung bewährt. Täglich aufgetragen, konnte so manch eine Operation auch schon umgangen werden. Mittlerweile halten wir ein fertiges Präparat für erkrankte Pferde bereit, welches täglich aufgetragen werden muss. Oftmals wird ein operativer Eingriff somit hinfällig, und eine sichtbare Besserung tritt schon nach 4-5 Tagen ein. Wenn der Patient in Vollnarkose ist, ist es für mich am einfachsten zu arbeiten. Aber natürlich mit einem gewissen Risiko für das Pferd.
Wenn der Patient in Vollnarkose ist, ist es für mich am einfachsten zu arbeiten. Aber natürlich mit einem gewissen Risiko für das Pferd. Daher verzichten wir stets auf eine Vollnarkose- wenn es eben möglich ist!!


Abschließend möchte ich die Pferdebesitzer ermahnen nicht die „Schuldzuweisung“ für eine solche Krankheit auf den Stallbetreiber zu projezieren. Hufkrebs kommt weder vom Reitplatz noch aus der Box. Das Krankheitsbild ist sehr komplex und beinhaltet immer eine Stoffwechselstörung und weitere Faktoren. Unsere fertige Tinktur kann nur nach einer Sichtung (Feststellung der Bedürftigkeit) ihres Pferdes überreicht werden.
E-Mailanfragen (zwecks postalischer Versendung) sind zwecklos.


Herzlichst, ihr Markus Raabe     MAIL: equiwent@yahoo.de 

Markus Raabe hält oft Vorträge zum Thema Huferkrankungen.
Markus Raabe hält oft Vorträge zum Thema Huferkrankungen.

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Auch 2022 und 2023 bieten wir wieder kostenlose Therapien für
Hufkrebs an. Ob es sich dabei nun um Strahlkrebs , Sohlenkrebs oder um die Eckstreben

handelt, ist nicht relevant.
Allgemein gibt es für die kostenlose Hilfe vom Team Markus Raabe (Equiwent) zwei Gründe.

1.

Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation zB therapeutisches Reiten, Reitverein oder zB ein Zoo oder Tierpark mit finanzieller Notlage.
Es muss sich natürlich dabei um ein Tier aus dem eigenen Bestand handeln.
Unterlagen werden durch uns geprüft.
Es ist ein einfacher Antrag auf Hilfe.

2.

Auch private Pferdehalter können Hilfe von uns bekommen.

Ein privater Pferdehalter ist unverschuldet in Not geraten und hat zudem eine derzeitige dramatische Lebenslage zB Flutpferde 2021, Schlaganfall, Verlust des Arbeitsplatzes durch Krebs oder andere dramatische Krankheiten.
Wir haben auch schon einmal sämtliche Therapiekosten erlassen als eine Frau in ein Frauenhaus Zuflucht finden musste.


Wir helfen sehr gerne wenn dies möglich ist.
Jedoch sind wir nicht das Sozialamt. Und wir schützen uns auch vor Mißbrauch.
Wir unterstützen auch keine Tiersammler oder Tierretter welche Tiere retten ohne diese anschließend finanzieren zu können. GGFS eigentlich sogar selber Hilfe benötigen.

Infos:  equiwent@yahoo.de 



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